*
home_link
Startseite Hundehotel - Hundeschule - Tierpsychologische Praxis Aegidius
Menu
frau prüss

 

Menu
Kontakt
anfahrt

Der Sachkundenachweis FAQ

Muss jede/r HundehalterIn in Schleswig-Holstein eine Sachkundeprüfung ablegen?

Nein, die Sachkundeprüfung ist nicht für jede/n HundehalterIn verpflichtend.
HundehalterInnen, deren Hund von der zuständigen Behörde als „gefährlich“ (im Sinne § 7 Gesetz über das Halten von Hunden – HundeG) eingestuft wurde, müssen die Sachkundeprüfung mit ihrem Hund ablegen. Sollen darüber hinaus weitere Personen den Hund in der Öffentlichkeit führen, so müssen auch diese die Sachkundeprüfung ablegen. Für alle anderen HundehalterInnen ist die Prüfung freiwillig. Einige Kommunen gewähren Steuervergünstigungen nach erfolgreich absolvierter Sachkundeprüfung. Ob eine Ermäßigung gewährt wird, liegt im Ermessen der zuständigen Behörde (Gemeinde oder Amt).

Aus welchen Teilen besteht die Prüfung?

Die Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil. Darüber hinaus müssen Hund und Mensch vor der Prüfung die Prüfung vorbereitet werden.

Welche Voraussetzungen muss das Mensch-Hund-Team erfüllen, um an der Sachkundeprüfung teilnehmen zu können?
 

• Das Mindestalter des/der HundehalterIn beträgt 16 Jahre, bei als gefährlich eingestuften* Hunden 18 Jahre. (*im Sinne § 7 HundeG)

• Das Mindestalter des Hundes beträgt 6 Monate.

• Für den zu prüfenden Hund muss eine gültige Hundehaftpflichtversicherung nachgewiesen werden.

• Für den entsprechenden Hund muss ein den gesetzlichen Bestimmungen des Bundeslandes Schleswig-Holstein genügender Impfschutz mittels EU-Heimtierausweis nachgewiesen werden. Zudem muss das Tier durch einen implantierten Mikrochip (Transponder) identifizierbar sein.

• Am Tag der praktischen Prüfung muss der Hund gesund sein.

• Der Hund muss am Tag der Prüfung parasitenfrei und darf nicht läufig sein.

• Der zu prüfende Hund darf am selben Tag nur einmal durch die Prüfung geführt werden.

• Das Hund-Mensch-Team muss vor der Prüfung von einem/einer PrüferIn auf die Prüfung vorbereitet werden.

Wer darf die Prüfung abnehmen?

Der Hundetrainer und Tierpsychologe Michael Fischer darf die Sachkundeprüfung in der Hundeschule Aegidius abnehmen. Dazu berechtigt sind Hundetrainer und Tierärzte die eine vom BVZ Hundetrainer e.V. anerkannte Prüferschulung und – prüfung erfolgreich absolviert haben und über eine Erlaubnis nach §11 Absatz 1 Nummer 8 f TierSchG in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. Juli 2013 (BGBl. I, S. 2182) bezogen auf Hunde verfügen oder deren Ausbildung durch die für den Tierschutz zuständige oberste Landesbehörde als gleichwertig anerkannt ist.

Wie ist die theoretische Prüfung aufgebaut?

Die theoretische Prüfung besteht aus einem schriftlichen Single-Choice-Test. Bei jeder Frage ist immer nur eine Antwort richtig.

Wie viel Zeit hat man zur Beantwortung der Fragen?

Die Prüflinge haben für die Beantwortung 45 Minuten Zeit.

Welche Themen werden abgefragt?

• Kommunikation und Sozialverhalten

• Angst und Aggression

• Verhalten in der Öffentlichkeit

• Hund und Recht

• Haltung, Ernährung und Pflege

• Lerntheorie, Erziehung und Ausbildung

Kann man die theoretische Prüfung wiederholen, wenn man nicht bestanden hat?

Ja, man kann die theoretische Prüfung beliebig oft in einem beliebigen Zeitabstand wiederholen.

Verliert eine bestandene theoretische Prüfung nach einiger Zeit ihre Gültigkeit?

Eine bestandene Theorieprüfung ist zeitlich unbegrenzt gültig. Sie gilt auch weiterhin,
wenn der/die HundehalterIn mit weiteren Hunden die Prüfung ablegen möchte.

Wie kann man sich auf die Theorieprüfung vorbereiten?

Hier in der Hundeschule Aegidius bieten wir den HundehalterInnen entweder ein entsprechendes Vorbereitungsangebot an oder geben Tipps, wie man sich auf die theoretische Prüfung vorbereiten kann.
 

Buchempfehlungen:

Hundewissen – Prüfungsvorbereitung und Basiswissen für HalterInnen von Familien- und Assistenzhunden: Sina Rademacher, Eigenverlag, 2016

Sachkunde für Hundehalter – Vorbereitung auf den D.O.Q.-Test 2.0 u. a. Hundeführerscheine: Dorit Feddersen-Petersen, Kynos Verlag, 2013

Lassie, Rex & Co. klären auf – Wege zur erfolgreichen Hundeerziehung und Verhaltenstherapie: Pasquale Piturru, Kynos Verlag, 2013

Der neue Hundeführerschein – leicht gemacht – Vorbereitung auf die theoretische und praktische Prüfung zum Sachkundenachweis: Kristina Falke, Jörg Ziemer, ZSR Verlag, 2013

Der Hundeführerschein – Sachkunde, Basiswissen und Fragenkatalog: Celina del Amo, Reante Jones-Baade, Karina Mahnke, Ulmer Verlag, 2009

Wie ist der praktische Prüfungsteil aufgebaut?

Voraussetzung für die Teilnahme an der praktischen Prüfung des Sachkundenachweises Schleswig-Holstein für HundehalterInnen ist das Bestehen der theoretischen Prüfung und die vorherige Vorbereitung auf die Prüfung.

Pro Mensch darf nur ein Hund während der Praxisprüfung geführt werden. Die praktische Prüfung wird sowohl in einem Park oder einer Grünanlage, als auch im städtischen Bereich abgenommen. Die Prüfung muss im verkehrsöffentlichen, belebten Raum stattfinden.

Darf man während der Prüfung Hilfsmittel einsetzen?

Der Hund darf mittels Hör- und Sichtzeichen geführt werden. Der Hund darf motiviert, belohnt oder korrigiert werden. Hilfsmittel wie Futter, Spielzeug, Schleppleine, Halti, Maulkorb o. ä. sind erlaubt.

Tierschutzwidrige und tierschutzrelevante Hilfsmittel wie Stachelhalsbänder, Zughalsbänder ohne Stopp, Erziehungsgeschirre mit Zugeinwirkung oder Elektroreizgeräte sind während der Prüfung sind jedoch nicht erlaubt.

Wie kann man sich auf den Praxisteil vorbereiten?

Eine Vorbereitung auf die praktische Prüfung ist Voraussetzung für die Teilnahme an der Prüfung. Die Hundeschule Aegidius bietet ein entsprechendes Vorbereitungsangebot an.

Was kann dazu führen, dass man die Praktische Prüfung nicht besteht oder diese sogar abgebrochen wird?

Ein nichtbestehen erfolgt dann, wenn der Hund nicht über einen ausreichenden Grundgehorsam verfügt und/oder sich minutenlang in einer Situation nicht mehr kontrollieren lässt. Belästigt der Hund wiederholt massiv Menschen oder Tiere und/oder greift diese gar an kann die Prüfung ebenfalls nicht bestanden werden. Weitere Gründe für ein nicht bestehen können sein, das der Hundehalter/die Hundehalterin nicht sachkundig und/oder Tierschutzwidrig mit dem Hund umgeht und/oder sich gegenüber anderen Personen oder anderen Hunden rücksichtslos, unangemessen oder sogar aggressiv erweist.

Die Praktische Prüfung kann ebenfalls abgebrochen werden wenn sich der Hundehalter/ die Hundehalterin als unzuverlässig erweist oder nicht geeignet den Hund in der Öffentlichkeit zu führen z.B. wenn sich der Hund unkontrollierbar aggressiv gegenüber seinem Herrchen/Frauchen zeigt.

Kann man die praktische Prüfung wiederholen, wenn man nicht bestanden hat?

Die praktische Prüfung darf beliebig oft wiederholt werden, jedoch frühestens nach Ablauf eines Monats. Eine bereits bestandene theoretische Prüfung muss dann nicht wiederholt werden.

Bekommt man nach bestandener Prüfung eine Bescheinigung?

Die Beurteilung, Ergebnismitteilung und Aushändigung einer Bescheinigung über die erfolgreich abgelegte Sachkundeprüfung erfolgt im Anschluss an die Prüfung. Der Prüfer vermerkt im jeweiligen Bewertungsbogen das Ergebnis bzw. zusätzlich, wie die jeweilige Prüfung abgelaufen ist. Über eine nicht erfolgreich abgelegte Prüfung ist auf Verlangen des Hundehalters/der Hundehalterin eine formlose Bescheinigung auszustellen.

zertifikate


 

 

footer

Hundehotel l Hundeschule l Tierpsychologische Praxis l Der Club - Ruppersdorf 39a - 23626 Ratekau l Impressum l Kontakt l AGB

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail